TRIBIT StormBox Blast 2 im Test: Der portable Party-Speaker mit sattem Bass
Wenn du auf der Suche nach einem leistungsstarken, tragbaren Bluetooth-Lautsprecher bist, könnte die TRIBIT StormBox Blast 2 genau das Richtige für dich sein. Sie ist der große Bruder der TRIBIT StormBox Lava und verspricht satte 200 Watt Leistung, kraftvollen Bass, anpassbare RGB-Beleuchtung und eine Akkulaufzeit, die ein ganzes Wochenende durchhält. Auf dem Papier klingt das nach einem perfekten Party-Lautsprecher – aber wie schlägt er sich wirklich im Alltag?
Schon beim Auspacken fällt die Größe auf. Der Lautsprecher wiegt etwas über 7 Kilogramm, was man sofort merkt. Trotzdem wirkt die Verarbeitung hochwertig: Das Gehäuse besteht aus robustem Kunststoff, die Vorder- und Rückseite sind mit Metallgittern versehen. Besonders das Frontgitter ist clever gestaltet: Schaltet man die RGB-Beleuchtung ein, leuchten die Lautsprecher durch das Gitter – ein echter Hingucker, egal ob im dunklen Raum oder am Tageslicht. Die Rückseite dient vor allem der Optik, trägt aber zum hochwertigen Eindruck bei.
Unter der Gummiklappe auf der Rückseite befinden sich alle Anschlüsse: AC-Strom, USB-A, USB-C und die Karaoke-Steuerung. Ja, der StormBox Blast 2 unterstützt sogar ein komplettes Karaoke-Setup mit zwei Mikrofonen und dedizierten Steuerungen. Auch wenn Karaoke für mich persönlich nicht relevant ist, ist das ein nettes Extra für alle, die darauf stehen.

Oben auf dem Speaker findest du die üblichen Bedienelemente, den Akkustandanzeiger sowie zusätzliche Tasten für die Beleuchtung, X-Bass und TWS-Verbindungen, um zwei Lautsprecher im Stereo-Modus zu koppeln. Trotz des Gewichts lässt sich der Lautsprecher dank des integrierten Griffs gut transportieren – man sollte aber bedenken, dass er nicht so mobil ist wie kleinere Speaker.
Ein Highlight ist das RGB-Lichtsystem. Über die TRIBIT-App lassen sich Beleuchtungseffekte individuell anpassen: von subtil bis dynamisch, sogar synchron zur Musik. Es gibt verschiedene Zonen, die jeweils auf Sound reagieren können, und die Profile lassen sich direkt über eine Taste am Gerät wechseln. Sehr praktisch für Partys oder stimmungsvolle Abende.

Die App selbst ist nicht nur für die Beleuchtung nützlich. Sie erlaubt auch die Anpassung des Equalizers, Auswahl von Audio-Presets und Firmware-Updates. Die Bedienung ist einfach, intuitiv und liefert echten Mehrwert – kein bloßes Gimmick.
Kommen wir zum wichtigsten Punkt: dem Sound. Der StormBox Blast 2 verfügt über einen 80-Watt-Subwoofer, zwei 45-Watt-Mitteltonlautsprecher und zwei 15-Watt-Hochtöner. Zusätzlich sorgen Dual-Passivradiatoren auf beiden Seiten für satten, tiefen Bass. Im Netzbetrieb liefert der Speaker bis zu 200 Watt, im Akkubetrieb etwa 180 Watt – genug Power für jede Party.

Der Bass beeindruckt besonders: Er reicht bis zu 40 Hz und füllt den Raum gleichmäßig. Drinnen wirkt er kräftig, draußen bleibt der Klang selbst über größere Distanzen erstaunlich voll und klar. Die Mitten bleiben klar, Stimmen klingen natürlich und Höhen bleiben sauber, auch bei hoher Lautstärke. Die X-3D Soundfunktion sorgt zusätzlich für ein räumliches Klanggefühl, das insbesondere bei bestimmten Musikrichtungen für mehr Immersion sorgt.
Die Akkulaufzeit ist beeindruckend: Bis zu 30 Stunden bei halber Lautstärke ohne Beleuchtung. Aufladen geht über AC deutlich schneller als über USB-C, aber dank des großen Akkus ist das selten ein Problem. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Gummiklappe für die Anschlüsse ist etwas fummelig. Sie schützt zuverlässig vor Staub und Wasser (IP67), aber das Öffnen und Schließen erfordert etwas Geduld.

Alles in allem liefert der TRIBIT StormBox Blast 2 genau das, was man sich von einem hochwertigen, tragbaren Lautsprecher erwartet: stabile Verarbeitung, kräftigen Bass, klaren Sound und praktische Extras wie die RGB-Beleuchtung und die App-Steuerung. Lediglich das Gewicht und die Gummiklappe könnten verbessert werden, sind aber keine echten Dealbreaker.
Für Partys, Outdoor-Events oder einfach laute, hochwertige Musik drinnen ist der StormBox Blast 2 eine exzellente Wahl. Gerade in dieser Preisklasse bietet er ein Klang- und Ausstattungspaket, das sich locker mit teureren Premium-Lautsprechern messen kann.
Weiter Beiträge:
Soundcore Boom 2 im Test: Bluetooth-Lautsprecher mit starkem Bass
Tribit StormBox Lava im Test
Ultimea Skywave X60 im Test


