Ninkear S13 Test Günstiges 2-in-1 Windows Tablet mit Intel Ultra 5
Ninkear S13 Test Günstiges 2-in-1 Windows Tablet mit Intel Ultra 5

Ninkear S13 Test: Günstiges 2-in-1 Windows Tablet mit Intel Ultra 5

Ninkear S13 im Test: Starke 2-in-1 Alternative zu teuren Marken-Tablets?

Flexibilität steht bei modernen Arbeitsgeräten an oberster Stelle. Ein Ninkear S13 kombiniert die Leistung eines vollwertigen Windows-Laptops mit der Mobilität eines handlichen Tablets. Dank der magnetisch andockbaren Tastatur lässt sich das Gerät je nach Anforderung im Handumdrehen verwandeln.

Ausgestattet mit einem hochauflösenden QHD+ Touchscreen, dem neuen Intel Core Ultra 5 115U Prozessor sowie 16 GB Arbeitsspeicher und einer 1 TB SSD verspricht das Gerät eine Menge Leistung zu einem sehr attraktiven Preis. Wir haben getestet, wie gut sich das 2-in-1-System im Praxistest schlägt.

Die wichtigsten Eigenschaften auf einen Blick

MerkmalNinkear S13
ProzessorIntel Core Ultra 5 115U (8 Kerne, 10 Threads)
Display13 Zoll QHD+ IPS Touchscreen (16:10, 350 Nits)
Speicher16 GB RAM & 1 TB NVMe SSD
GewichtCa. 850 Gramm (ohne Tastatur)
Material & GehäuseMagnesium-Aluminium-Legierung mit Kickstand
KonnektivitätWi-Fi 6, Bluetooth 5.0, 2x USB-C, 1x USB-A
LieferumfangTablet, Andock-Tastatur, Eingabestift, 65W Netzteil

Lieferumfang und Gehäuseverarbeitung

Der Lieferumfang fällt überraschend umfangreich aus. Neben dem eigentlichen Tablet befinden sich die abnehmbare Tastatur, ein aktiver Eingabestift (Stylus), Tastaturaufkleber für verschiedene Layouts, ein 65-Watt-USB-C-Netzteil sowie die Anleitung im Karton. Das Display ist bereits ab Werk mit einer passgenauen Schutzfolie versehen.

Das Gehäuse besteht aus einer hochwertigen Magnesium-Aluminium-Legierung und wirkt optisch sehr elegant. Mit einem Gewicht von rund 850 Grammen liegt das Tablet angenehm leicht in den Händen. An den Gehäuseseiten befinden sich zwei voll ausgestattete USB-C-Anschlüsse sowie ein klassischer USB-A-Port für maximale Kompatibilität mit bestehender Peripherie.

Auf der Unterseite stellen vergoldete Pogo-Pins die Verbindung zur Tastatur her. Der integrierte Kickstand auf der Rückseite erlaubt zwar verschiedene Neigungswinkel für unterschiedliche Nutzungsszenarien, gibt unter Druck allerdings etwas nach und könnte insgesamt noch verwindungssteifer ausfallen.

Display und Eingabegeräte im Alltag

Das 13 Zoll große IPS-Touch-Display löst in gestochen scharfem QHD+ auf und bietet mit einem Bildformat von 16:10 spürbar mehr vertikale Arbeitsfläche als herkömmliche Breitbild-Monitore. Mit einer Helligkeit von 350 Nits, satten Farben und stabilen Blickwinkeln überzeugt das Panel auf ganzer Linie. Die Bildwiederholrate liegt beim Standardwert von 60 Hz.

Die mitgelieferte Andock-Tastatur lässt sich flach oder leicht angewinkelt nutzen, was den Schreibkomfort bei längeren Texten deutlich erhöht. Bei festerem Tastenanschlag gibt das dünne Gehäuse der Tastatur leicht nach, erfüllt aber zuverlässig seinen Zweck.

Der mitgelieferte Eingabestift hinterlässt einen sehr hochwertigen Eindruck und erinnert haptisch an einen echten Bleistift. Er verfügt über zwei Funktionstasten, wird über USB-C aufgeladen und reagiert beim Zeichnen, Schreiben oder Navigieren extrem präzise. Allerdings lässt sich der Stylus magnetisch nur an der Tastatur und nicht direkt am Tablet-Gehäuse befestigen.

Performance, Benchmarks und Kühlung

Im Inneren arbeitet der effiziente Intel Core Ultra 5 115U mit acht Kernen und zehn Threads. Zusammen mit der schnellen 1 TB NVMe SSD liefert das System eine exzellente Alltagsperformance. Im Benchmark-Test PCMark überzeugt das Gerät mit überdurchschnittlichen Ergebnissen bei Multi-Tasking und Office-Anwendungen.

In Cinebench zeigt sich eine hervorragende Single-Core-Leistung. Die Multi-Core-Performance ist durch die thermische Verlustleistung (TDP) von 15 Watt erwartungsgemäß limitiert, reicht aber für alle alltäglichen Aufgaben mühelos aus. Die Kühllösung arbeitet dabei sehr effizient, sodass es auch unter Volllast zu keinem Hitzestau oder Leistungsdrosselungen kommt.

Überraschend stark präsentiert sich die integrierte Intel-Grafikeinheit. eSports-Titel laufen in Full-HD-Auflösung bei hohen Einstellungen flüssig mit rund 60 Bildern pro Sekunde. Selbst leichtere Videobearbeitung und anspruchsvollere Spiele sind mit reduzierten Details problemlos möglich.

Kameras, Akkulaufzeit und Display-Erweiterung

Als typisches Windows-Tablet verfügt das Ninkear S13 über zwei integrierte Kameras. Die Rückkamera eignet sich gut für praktische Aufgaben wie das Scannen von Dokumenten im Arbeitsalltag, bietet aber nur eine durchschnittliche Fotoqualität. Auch die Frontkamera reicht für Videokonferenzen aus, setzt jedoch keine neuen Maßstäbe.

Die Akkulaufzeit bewegt sich bei typischer Nutzung wie Surfen im Web oder Video-Streaming im Bereich von drei bis vier Stunden. Aufgeladen wird das Gerät zügig über das mitgelieferte 65-Watt-USB-C-Netzteil.

Ein großer Pluspunkt ist die Erweiterbarkeit über die USB-C-Schnittstellen. Wer am Schreibtisch mehr Übersicht benötigt, kann problemlos einen externen USB-C-Monitor anschließen und das Tablet so in einen vollwertigen Arbeitsplatz mit zwei Bildschirmen verwandeln.

Fazit: Lohnt sich das Ninkear S13?

Das Ninkear S13 überzeugt als vielseitiges 2-in-1-Gerät mit einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer ein flexibles Windows-Gerät zum Arbeiten, Zeichnen, Medienkonsum oder für gelegentliches Gaming sucht, erhält hier eine starke Ausstattung zu einem Bruchteil des Preises bekannter Premium-Marken.

Abgesehen von der durchschnittlichen Kameraleistung und dem leicht biegsamen Kickstand bietet das System eine beeindruckende Kombination aus Leistung, Mobilität und einem erstklassigen Display.

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